Liebe Freunde, verehrtes Publikum,

Andris Nelsons, Bernard Haitink, Andrés Orozco-Estrada, Charles Dutoit, Franz Welser-Möst, Masaaki Suzuki, Jos van Immersel und Enoch zu Guttenberg werde ich in der Saison 2016/2017 wieder auf den Konzertpodien treffen: Im Wiener Musikverein, im Mailänder Teatro alla Scala, in der Boston Symphony Hall, in der Severance Hall Cleveland und im Münchner Gasteig.

Ich freue mich auf meine Debuts beim Dänischen Staatsorchester unter Michael Schoenwandt in Schumanns „Faustszenen“ als „Böser Geist“, beim Orchestre de la Suisse Romande in Brittens „War Requiem“ und auf meine erste Zusammenarbeit mit Mariss Jansons beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunkes.
Hier habe ich die Ehre, die „Requiem-Strophen“ von Wolfgang Rihm, meinem hochgeschätzten Kollegen an der Hochschule für Musik Karlsruhe, im Münchner Herkulessaal und im Luzerner KKL aus der Taufe zu heben.
Erstmals werde ich Verdis „Requiem“ singen unter der Leitung von Dr. Beat Raaflaub in Basel. Er möchte mit diesem Werk seine künstlerische Laufbahn beenden und es ist schön, dabei sein zu dürfen. Habe ich doch unter seiner Führung in der Knabenkantorei Basel eine wichtige Grundlage für meinen Weg bekommen. Hier schließt sich ein Kreis.
Dem Jubilar Max Reger werde ich mit meinem Debut beim Karlsruher Oratorienchor unter meinem verehrten Kollegen Carsten Wiebusch die Ehre erweisen und eine meiner Lieblingspartien, Mendelssohns „Elias“ darf ich mit der Kurrende Tübingen in der ehrwürdigen Stiftskirche aufführen.

Auch in dieser Saison werde ich wieder eine Oper singen: „Pelléas et Mélisande“ von Claude Debussy mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst. Die Rolle des Golaud sang ich zuvor unter Michael Gielen und Sir Simon Rattle an der Berliner Staatsoper in der legendären Inszenierung von Ruth Berghaus.

Das Lied ist ebenfalls vertreten: Neben den bereits genannten Podien in München und Luzern, in der legendären Londoner Wigmore Hall mit Hendrik Heilmann am Klavier, außerdem Mahlers „Rückert-Lieder“ im  Strasbourger Palais de la Musique mit dem Orchestre Philharmonique Strasbourg unter Marko Letonja und im Hungener Schloss mit Matthias Alteheld  am Flügel.
Im Schloss Hungen, dem früheren Wohnsitz meines Vaters, verbrachte ich einen Teil meiner Kindheit. Hier gab ich als Knabensopran eines meiner ersten Solokonzerte. Auch hier schließt sich ein Kreis.
Ich bin dankbar, Lied, Konzert und Oper mit so hervorragenden Kollegen und Freunden auf vertrauten und neuen Podien gestalten zu dürfen.

Diese Erfahrungen an meine Studenten an der Karlsruher Hochschule für Musik weitergeben zu können, betrachte ich als Privileg.
Auf unserem traumhaft schönen „Campus one – Schloss Gottesaue“ ist der Blick über den Tellerrand Programm:
Im „Offenen Unterricht“ bekommen Kollegen wie Studierende Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsweisen der dort unterrichtenden Kollegen, allesamt erfahrene Pädagogen und Künstlerpersönlichkeiten.In öffentlichen Meisterkursen lernen wir internationale Ausnahmemusiker wie Thomas Hampson, Christa Ludwig, Peter Schreier u.a. kennen.Im WS 2016/17 kommen Brigitte Fassbaender und Teresa Berganza zu uns.Ein Blick auf unsere homepage lohnt sich: www.hfm-karlsruhe.de

Ihnen allen viel Freude mit den Details dieser homepage, mit der Musik und viel Glück im Leben!

Ihr Hanno Müller-Brachmann